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Schnell-Check für Jungunternehmer: Darauf sollten Sie achten

Schnell-Check für Jungunternehmer: Darauf sollten Sie achten

Geschäftsidee, Businessplan, Anmeldung bei der Gewerbebehörde, Meldung bei der Sozialversicherung, ... 
- unsere Checkliste hilft Ihnen beim Start ins Unternehmerleben.
    Stolze 124 Seiten umfasst der WKÖ-Leitfaden für Gründerinnen und Gründer (die Adresse zum Downloaden finden Sie links). Unser Schnell-Check soll Ihnen einen kurzen und kompakten Überblick darüber geben, worauf Sie bei einer Unternehmensgründung auf alle Fälle achten müssen.

    Tiefergehende Informationen erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch.

    Von der Geschäftsidee zum Businessplan


    Der Nutzen Ihrer künftigen Kunden sollte im Mittelpunkt ihrer Geschäftsidee stehen. Auch beim Businessplan sollten Sie in erster Linie an den Adressaten denken. Brauchen Sie den Businessplan für eine Bankfinanzierung, zur Einreichung bei einer Förderstelle, etc...

    Prinzipiell sollte der Business-Plan folgende zwei Teile enthalten:

    Textteil
    • Kunden
    • Lieferanten
    • Marketing
    • Konkurrenten
    • Produkt, Dienstleistung
    • Unternehmensziel
    • USP, Meilensteine
    Finanzteil
    • Finanzierung (Bankkredite, eigenes Geld)
    • Umsatz und Erfolgsrechnung (Einnahmen minus Ausgaben)
    • Förderungen, Haftungen (EU, Bund, Länder)

    Weitere Überlegungen und Schritte


    Anmeldung.
    In Abhängigkeit zur Art Ihrer Tätigkeit (gewerblich, selbständig, etc.) und zur rechtlichen Ausgestaltung dieser Tätigkeit (Einzelunternehmen, Personen- oder Kapitalgesellschaft) müssen Sie als Jungunternehmer/in bei verschiedenen Behörden den Start ins Unternehmerleben melden.

    Dazu zählen unter anderem:
    • Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat)
    • Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
    • Finanzamt
    • Arbeitsamt (sofern Sie eine AMS-Gründungsbeihilfe beantragen wollen)
    • möglicherweise die Gebietskrankenkasse
    Mehr zu den notwendigen Anmeldungen erfahren Sie unter dem Link Recht und Versicherung.

    Gewinnermittlung. Grundsätzlich sollten Sie sich auch Gedanken darüber machen, wie der Gewinn ermittelt werden soll. Über die Vor- und Nachteile der beiden Modelle (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung vs. Bilanzierung) informieren wir Sie gerne in einem Beratungsgespräch.

    Der Gewinn (steuerpflichtiges Einkommen) wird folgendermaßen ermittelt:

    Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
    Zufluss der Betriebseinnahmen
    -  Abfluss der Betriebsausgaben
    = Gewinn/Verlust
    Bilanzierung
    periodenbezogene Erlöse (vom Zufluss unabhängig)
    -  periodenbezogene Aufwendungen ( vom Abfluss unabhängig)
    = Gewinn/Verlust

    Finanzierung.
    Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2011 setzen neun von zehn Jungunternehmer/innen bei der Finanzierung auf Bankkredite bzw. ihr erspartes Geld. Acht von zehn greifen auf Förderungen zurück. Als erfahrene Gründerberater unterstützen wir Sie bei der Suche nach möglichen Förderungen und greifen Ihnen auch bei der Auswahl der richtigen Finanzierung unter die Arme. Mehr dazu finden Sie unter dem Link Förderungen und Finanzierungen bzw. auf unserer Spezial-Seite zum Thema Förderungen für Gründer/Innen.